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  #16  
Alt 21.10.2009, 18:57
NilsRehhausen NilsRehhausen ist offline
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Jetzt wird es hier ja richtig international.

Leider konnte ich meine Wut nicht konservieren so dass der folgende Text wohl ohne Beleidigungen auskommen muss. ;-)

Knuffi braucht man mit Argumenten bzgl. "der Linken" überhaupt nicht kommen. Er ist so verbohrt mit seinen SED = Linke Ansichten das da argumentativ Hopfen und Malz verloren ist.
Vor allem bräuchte er nur mal die Augen aufmachen. Mein Nachbar z.B. war zu DDR-Zeiten wohl ein ziemlicher Spitzel (zumindest nach Aussagen meiner Eltern). War SED-Mitglied und in seiner Nähe musste wohl jeder darauf achten was man so sagte.
Nach dem Fall der Mauer dauerte es nicht lange und er wurde FDP-Mitglied. Wohl auch da er mittlerweile selbstständig war und durchaus vom neuen System profitierte. Aber gegensätzlicher können die Ansichten der Parteien ja wohl kaum seien. Trotzdessen schaffte er es sogar in den Jenaer Stadtrat und wurde Ortsbürgermeister (zumindest solange bis es keinen Gegenkandidaten gab). Eine nette Wendehals-Story. Trotz dessen würde Knuffi nie auf die Idee kommen deswegen die gesamte FDP zu diffamieren.
Genauso gut könnte man der CDU heute noch vorwerfen nach 1945 viele NSDAP-Mitglieder oder ehemalige SS- und SA-Soldaten aufgenommen zu haben.
Persönlich denke ich auch nicht das die Linke der Heilsbringer ist welcher alle Probleme einfach so lösen kann.
Viel mehr befürchte ich eine ähnliche Assimilierung wie die Grünen sie bereits hinter sich haben, sobald die Partei wirkliche Verantwortung bekommt.
In Berlin haben sie das ja leider auch schon zur Schau gestellt.
Aber nichts destotrotz füllen sie das politische Vakuum was die SPD seit den Neunzigern hinterlassen hat aus. Eine Linke wäre nicht notwendig gewesen, wenn die SPD nicht nur noch als Mehrheitsbeschaffer für CDU/CSU und die FDP dienen würde.
Nun noch kurz zum Inhalt:

-Mindestlohn:

Es ist Unsinn, dass sich durch eine Einführung einer wie auch immer gearteten Lohnuntergrenze die Wirtschaft destabilisiert. Beweis hierfür sind entsprechende Erfahrungen in vergleichbar großen Volkswirtschaften wie Frankreich oder Spanien.
Wären die Gewerkschaften und die Arbeitnehmer-Gesetzgebung noch so freundlich wie vor 20 Jahren würde sich diese Debatte gar nicht lohnen. Jedoch gibt es heutzutage einige Löhne vor allem im Handel und in der Dienstleistungsbranche die noch unter dem Hartz4-Regelsatz liegen und die Leute zusätzlich noch Staatshilfen beantragen müssen um überhaupt klar zu kommen. Wo ist da die Gerechtigkeit wenn im Gegenzug Unternehmen wie Kik oder Takko Millionengewinne erwirtschaften und der Staat ihre Mitarbeiter noch querfinanzieren muss damit diese zumindest am Existenzminimum überleben?
Und dieser Effekt wird sich unter der neuen Regierung nur noch verstärken. Erste Maßnahme ist die Erhöhung der Zuverdienstgrenzen für Hartz4. Meiner Meinung nach der nächste Schritt zur Zementierung einer kostengünstigen Lohnarbeiterunterschicht welche nur noch am Existenzminmum für 1,50 €/St. dahinvegetiert.

Viele meinen immer, dass nach der Wende eine Errungenschaft die neugewonnene Reisefreiheit wäre. Im Kapitalismus allerdings werden diese Grenzen nicht durch Mauern gemacht, sondern durch das Geld um diese Reisen überhaupt anzutreten. Wo ist dann der Unterschied?

-Studiengebühren:

Studiengebühren sind einfach ungerecht, da sie verhindern das auch Einkommensschwache Familien trotz Eignung ihre Kinder studieren lassen können, da die Grenzen mal wieder monetär gesetzt sind. Da wären wir wieder bei der Zementierung einer kostengünstigen Lohnarbeiterschicht zum Nutzen des Kapitals.
Ich wüsste nicht ob ich studieren würde wenn ich Studiengebühren zahlen müsste. Alleine die Rückzahlung des Bafögs ist schon ärgerlich wenn man vielleicht ein Problem damit hat sich Schulden aufzutürmen. Vor allem schafft ja auch nicht jeder gleich sein erstes Studium bzw. wechselt auch mal die Fakultät.
Eine effektive Rückzahlung setzt doch spätestens dann ein wenn ich wesentlich höhere Abgaben leiste auf Grund meines höheren Verdienstes.
Zusätzlich ist Deutschland EU-weit ziemlich weit hinten dran was den Anteil studierter Menschen betrifft. Von den Tausenden, fehlenden Ingenieuren mal ganz abgesehen.


-Legalisierung weicher Drogen

Im übrigen eine neue staatl. Einnahmequelle mit der einige verrückte "Spinnereien" wie Gleichberechtigung und der Sozialstaat mitfinanziert werden könnten.
So stecken sich heutzutage Hunderttausende von Dealern die Kohle in die Tasche und man weiß nie was man für eine Scheisse auf der Straße angeboten bekommt.
Zur Abwechslung kann man bei dem Thema mal von den USA lernen

Geändert von NilsRehhausen (21.10.2009 um 19:01 Uhr).
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  #17  
Alt 21.10.2009, 19:45
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stimmt ich bin vorhin auch der polemik verfallen gewesen. das passiert aber auch schnell. man-o-man.
natürlich muss man einen linken block haben. ohne ihn geht es genauso wenig, wie ohne bürgerlichen block. ich kann nur hoffen, dass die SPD sich aufrappelt und ihren kurs als 2. CDU verlässt und für die mehrheit der linken bevölkerung steht und somit gemäßigte linke politik machen kann. und nicht das extreme, was frau wagenknecht usw. gern hätten. denn deren ziele wären nach meiner meinung einfach nur genauso gift für das land, wie die der DVU usw. nur in einem anderen sinne!
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  #18  
Alt 21.10.2009, 20:10
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Zitat:
Zitat von NilsRehhausen Beitrag anzeigen
Mein Nachbar z.B. war zu DDR-Zeiten wohl ein ziemlicher Spitzel (zumindest nach Aussagen meiner Eltern). War SED-Mitglied und in seiner Nähe musste wohl jeder darauf achten was man so sagte. Nach dem Fall der Mauer dauerte es nicht lange und er wurde FDP-Mitglied. Wohl auch da er mittlerweile selbstständig war und durchaus vom neuen System profitierte. Aber gegensätzlicher können die Ansichten der Parteien ja wohl kaum seien. Trotzdessen schaffte er es sogar in den Jenaer Stadtrat und wurde Ortsbürgermeister (zumindest solange bis es keinen Gegenkandidaten gab). Eine nette Wendehals-Story. Trotz dessen würde Knuffi nie auf die Idee kommen deswegen die gesamte FDP zu diffamieren.
Du willst mit diesem (Einzel-)Beispiel aber nicht in Abrede stellen, daß die Linke aus der SED / PDS hervorgegangen ist, oder? Die Linke ist nämlich deren juristische Nachfolgerin. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Zitat:
Zitat von NilsRehhausen Beitrag anzeigen
Aber nichts destotrotz füllen sie das politische Vakuum was die SPD seit den Neunzigern hinterlassen hat aus. Eine Linke wäre nicht notwendig gewesen, wenn die SPD nicht nur noch als Mehrheitsbeschaffer für CDU/CSU und die FDP dienen würde.
Das Vakuum, in das sich die SPD durch pragmatische Sicht der Dinge selbst gebracht hat. Die Agenda 2010 war ein halber richtiger Schritt für das Land und gleichzeitig politischer Selbstmord der SPD.

Zitat:
Zitat von NilsRehhausen Beitrag anzeigen
Es ist Unsinn, dass sich durch eine Einführung einer wie auch immer gearteten Lohnuntergrenze die Wirtschaft destabilisiert. Beweis hierfür sind entsprechende Erfahrungen in vergleichbar großen Volkswirtschaften wie Frankreich oder Spanien.
Frankreich wird gerne herangezogen, hat aber noch schlimmere finanzielle Probleme als Deutschland. Und gegenüber den arbeitsfernen Schichten in den Pariser Vorstädten ist Klein-Istanbul in Köln auch noch weit enfernt. Spanien hat eine Arbeitslosenquote von 17,4% (!). Leider wird - siehe Post - der Mindestlohn auch gerne dazu genutzt, bislang höher bezahlte Jobs niedriger zu entlohnen. Ob das der Sinn und Zweck ist?

Zitat:
Zitat von NilsRehhausen Beitrag anzeigen
Wo ist da die Gerechtigkeit wenn im Gegenzug Unternehmen wie Kik oder Takko Millionengewinne erwirtschaften und der Staat ihre Mitarbeiter noch querfinanzieren muss damit diese zumindest am Existenzminimum überleben?
Die Frage müssen sich vor allen Dingen die Leute fragen, die dort eine Jeans für 1,99 Euro kaufen und sich wundern, daß der Verkäufer einen Lohn von 3,99 Euro hat.

Zitat:
Zitat von NilsRehhausen Beitrag anzeigen
Studiengebühren sind einfach ungerecht, da sie verhindern das auch Einkommensschwache Familien trotz Eignung ihre Kinder studieren lassen können, da die Grenzen mal wieder monetär gesetzt sind. Da wären wir wieder bei der Zementierung einer kostengünstigen Lohnarbeiterschicht zum Nutzen des Kapitals.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß Kinder aus einkommensschwache Familien zunächst an mangelnder Vorbildung leiden. Es liegt nicht an den Studiengebühren, sondern daran, daß sie nicht einmal die Chance haben, aufs Gymnasium zu gehen.

Es hört sich immer sehr plakativ und einfach an, daß Geld vom Studium abhält. Wenn Dich Deine Eltern nie angeleitet haben zu lernen, ist alles schon mit 10 Jahren vorbei. Und das muß man dann weder auf Gebühren, noch auf Schule schieben.
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  #19  
Alt 22.10.2009, 00:12
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also ich muss sagen, dass das niveau dieses threads sehr hoch ist.
gute argumentation auf beiden seiten. macht spaß das alles zu lesen.
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  #20  
Alt 22.10.2009, 13:08
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Zitat:
Zitat von Knuffi Beitrag anzeigen
also ich muss sagen, dass das niveau dieses threads sehr hoch ist.
gute argumentation auf beiden seiten. macht spaß das alles zu lesen.
Dem kann ich mich nur anschließen. Und knuffi, jetzt sind wir ja auch relativ nah beieinander. Ich kann sowieso mit jeder Meinung sehr gut leben, wenn sie sachlich und gut begründet ist. Das macht doch Demokratie erst aus und es ist gut so, dass wir in Deutschland so eine politische Vielfalt haben!
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  #21  
Alt 22.10.2009, 14:11
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Guter Thread! Als Lehramtsstudent für Sozialkunde in Jena bin ich begeistert solch einen Inhalt hier zu lesen.

Zu einer Sache möchte ich auch meine Meinung abgeben, da bisher hier noch keiner ein Gegenargument geliefert hat:

Zitat:
Zitat von Gülski Beitrag anzeigen
Ich bin ausserdem mal gespannt, wann die nächste Gehaltserhöhung für die Politiker kommen und damit ein generelles Kopfschütteln in der Bevölkerung hervorrufen. Wasser predigen aber Wein trinken!
Ich bin voll dafür, Politiker verdienen noch zu wenig!
Sicherlich zählt ein Bundestagsabgeordneter mit einem Monatsgehalt von ca. 7.500€ zu den oberen 5%, aber was ist das schon im Vergleich zu beispielsweise Managern in der freien Wirtschaft, deren Jahressalär meist erstmal bei 100.000€ losgeht? Da frage ich mich doch, warum ein Land nicht von der Berufsgruppe mit dem größtmöglichen Einkommen geführt wird/ werden soll?
Wenn ein Mensch was auf dem Kasten hat und ihm alle möglichen Wege offen stehen, für welchen Beruf wird er sich denn in den meisten Fällen entscheiden? Ich denke nicht für den des Politikers, der obendrein rund um die Uhr (z.Zt. erst recht!) in der kritischen Öffentlichkeit steht und dem der schlechte Ruf seiner Berufsgruppe ohnehin vorauseilt.
Also, warum sollte sich die Elite unserer Gesellschaft dafür entscheiden, wenn nicht entsprechende finanzielle Anreize geschaffen werden? In meinen Augen werden wir also (oberflächlich) von 1b-Politikern regiert, die potenziellen Top-Politiker arbeiten woanders. Daran ändert auch der Lobbyismus nichts, bei dem es sicherlich auch zwei Seiten der Medaille gibt. Aber das ist nun wieder ein anderes Thema...


Zitat:
Zitat von spursijajeah Beitrag anzeigen
Ich kann sowieso mit jeder Meinung sehr gut leben, wenn sie sachlich und gut begründet ist. Das macht doch Demokratie erst aus und es ist gut so, dass wir in Deutschland so eine politische Vielfalt haben!
Schon allein weil die Meinungsfreiheit in unserer "Verfassung" verankert ist (Art.5 GG), macht sie einen wesentlichen Teil unserer/ der Demokratie aus. Und das ist gut so, wenn diese auch von jedem respektiert wird. Der Thread machts ja gut vor...
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  #22  
Alt 22.10.2009, 14:50
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Zitat:
Zitat von zezze Beitrag anzeigen
Zu einer Sache möchte ich auch meine Meinung abgeben, da bisher hier noch keiner ein Gegenargument geliefert hat:

Ich bin voll dafür, Politiker verdienen noch zu wenig!

Sicherlich zählt ein Bundestagsabgeordneter mit einem Monatsgehalt von ca. 7.500€ zu den oberen 5%, aber was ist das schon im Vergleich zu beispielsweise Managern in der freien Wirtschaft, deren Jahressalär meist erstmal bei 100.000€ losgeht? Da frage ich mich doch, warum ein Land nicht von der Berufsgruppe mit dem größtmöglichen Einkommen geführt wird/ werden soll?

Wenn ein Mensch was auf dem Kasten hat und ihm alle möglichen Wege offen stehen, für welchen Beruf wird er sich denn in den meisten Fällen entscheiden? Ich denke nicht für den des Politikers, der obendrein rund um die Uhr (z.Zt. erst recht!) in der kritischen Öffentlichkeit steht und dem der schlechte Ruf seiner Berufsgruppe ohnehin vorauseilt.
Also, warum sollte sich die Elite unserer Gesellschaft dafür entscheiden, wenn nicht entsprechende finanzielle Anreize geschaffen werden? In meinen Augen werden wir also (oberflächlich) von 1b-Politikern regiert, die potenziellen Top-Politiker arbeiten woanders. Daran ändert auch der Lobbyismus nichts, bei dem es sicherlich auch zwei Seiten der Medaille gibt. Aber das ist nun wieder ein anderes Thema...
Das ist ein sehr heißes Eisen. Weil für "die da unten", also die, die sich für die da unten halten, sämtliche Parlamente als Selbstbedienungsladen gesehen werden, wo "die da oben" zu viel verdienen.

Du siehst es realistisch - ein solches Gehalt hört sich viel an, lockt aber wirklich fähige Köpfe nicht hinterm Ofen vor.
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  #23  
Alt 22.10.2009, 15:37
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Zitat:
Zitat von zezze Beitrag anzeigen
Ich bin voll dafür, Politiker verdienen noch zu wenig!
Sicherlich zählt ein Bundestagsabgeordneter mit einem Monatsgehalt von ca. 7.500€ zu den oberen 5%, aber was ist das schon im Vergleich zu beispielsweise Managern in der freien Wirtschaft, deren Jahressalär meist erstmal bei 100.000€ losgeht? Da frage ich mich doch, warum ein Land nicht von der Berufsgruppe mit dem größtmöglichen Einkommen geführt wird/ werden soll?
Wenn ein Mensch was auf dem Kasten hat und ihm alle möglichen Wege offen stehen, für welchen Beruf wird er sich denn in den meisten Fällen entscheiden? Ich denke nicht für den des Politikers, der obendrein rund um die Uhr (z.Zt. erst recht!) in der kritischen Öffentlichkeit steht und dem der schlechte Ruf seiner Berufsgruppe ohnehin vorauseilt.
Also, warum sollte sich die Elite unserer Gesellschaft dafür entscheiden, wenn nicht entsprechende finanzielle Anreize geschaffen werden? In meinen Augen werden wir also (oberflächlich) von 1b-Politikern regiert, die potenziellen Top-Politiker arbeiten woanders. Daran ändert auch der Lobbyismus nichts, bei dem es sicherlich auch zwei Seiten der Medaille gibt. Aber das ist nun wieder ein anderes Thema...
Das sehe ich komplett genau so. Welcher kluger Kopf setzt sich schon dem Druck der Öffentlichkeit aus, wenn er eher anonym in der Wirtschaft das 10-fache verdienen kann?
Der Beweis dazu ist doch schon unser thüringer Landtag. Was sich da so alles rumtrollt. Viele sogenannte Berufspolitiker, die in der realen Wirtschaft kein Bein auf den Boden bekommen und sich anbiedern, um relativ bequem an ein ordentliches Gehalt zu kommen. Da setzt nicht selten der Verstand komplett aus, nur um das Mandat zu festigen.
Wenn ich höre, dass unsere Bundeskanzlerin relativ bescheidene 265.000€ im Jahr verdient, würde ich mir auch zweimal überlegen, ob es lohnt, sich das anzutun.
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  #24  
Alt 23.10.2009, 01:02
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es lohnt auf jeden fall!

wenn ich immer sehe , dass die politiker keine ahnung von nichts haben bzw. soviel ahnung wie ein pferd vom *rückenschwimmen* und davon jede menge......und doch haben sie ruckzuck ihr pension gesichert.......nur ein paar jahre im bundestag oder landtag und schon haben sie eine lebenslange pension..........und machen dann meistens was lukrativeres oder einfach weiter *blödsinn*!

unser einer muss sich 40 jahre und mehr abbuckeln , damit er , wenn überhaupt 1400 euro rente bekommt und die brauchen für diese lächerliche summe (meistens über 2000 euro) lumpige 2 jahre........von mir aus lass es 5 jahre sein , aber das ist eine frechheit!

so , habe fertig........
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  #25  
Alt 23.10.2009, 18:21
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  #26  
Alt 27.10.2009, 09:31
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Zitat:
Zitat von Gülski Beitrag anzeigen
Leider wird ein Land nicht wie ein Unternehmen geführt, denn dann hätte es nie soweit kommen können.
Scheint so als wenn dir die seid geraumer Zeit grasierende Finanzkrise bereits wieder aus dem Gedächtnis entschwunden ist! Da hat man ja mal sehr gut gesehen wie gut die Unternehmen geführt werden. Da hat auch nix anderes als Gier und Überhbelichkeit geherrscht! Die Manager wollten dicke Boni absahnen und haben sich dadurch zu den aberwitzigsten Methoden verleiten lassen, nur um dann irgendwann sowas von auf die Schnauze zu fallen, dass unser gesamtes Finanzsystem kurz vor dem Koller stand!

Stimme dir aber sonst in fast allem anderen zu!

Zitat:
Zitat von Knuffi Beitrag anzeigen
jap, kann mastermoo da nur zustimmen. meiner meinung nach machen die linken vom grundtenor nix anderes als die nsdap damals: populistisches geschwätz in zeiten der krise um die bevölkerung hintersich zu bringen.
Mir kribbelt es immer so sonderbar in den Fingern, wenn ich solche Vergleiche lese. Sehe schon was du damit sagen willst, aber finde es dennoch äußerst fraglich zwei völlig verschiedenen Parteien - die ganz andere Ziele verfolgen - miteinander zuvergleichen. Sie mögen in dem von dir genannten Punkt sicherlich gewisse Gemeinsamkeiten aufweisen, aber dennoch finde ich, dass ein Vergleich in dieser Art völlig unmöglich ist! In Bezug auf die NSDAP schwingen halt einfach die ganzen krass negativen Dinge mit (Genozid, völlig krankes Menschen und Völkerbild, Konzentrationslager und Gaskammern), die es eigentlich unmöglich machen da noch konstruktiv zu argumentieren. Es sind diese Totschlagagumente, die einfach nur diffamieren und jegliche Chance einer sachlichen Diskussion zunichte machen.

Die Methoden der Linken sind auf keinen Fall immer gut, aber dennoch zielen die auf eine sozialere und gerechtere Welt ab, in der auch die Leistungsschwachen ein etwas besseres Leben führen können. Ob das alles bezahlbar ist, ist mal dahingestellt, aber ich brauche mir nur die Vorhaben unserer neuen Bundesregierung anzusehen und sehe, dass die da auch nur Scheisse und Klientelpolitik auf Pump machen!
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  #27  
Alt 27.10.2009, 09:48
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Gülski Gülski ist offline
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Zitat:
Zitat von Ppkcp Beitrag anzeigen
Scheint so als wenn dir die seid geraumer Zeit grasierende Finanzkrise bereits wieder aus dem Gedächtnis entschwunden ist! Da hat man ja mal sehr gut gesehen wie gut die Unternehmen geführt werden. Da hat auch nix anderes als Gier und Überhbelichkeit geherrscht! Die Manager wollten dicke Boni absahnen und haben sich dadurch zu den aberwitzigsten Methoden verleiten lassen, nur um dann irgendwann sowas von auf die Schnauze zu fallen, dass unser gesamtes Finanzsystem kurz vor dem Koller stand!
Mal ehrlich, wie kommst du darauf, dass ich mit Unternehmen hauptsächlich die Banken meine? Viel mehr geht es mir um die Mittelschicht. Die können auch nur mit dem Geld arbeiten, was sie zur Verfügung haben. Das trifft nun wahrlich nicht auf den Staat zu. Von daher wäre es schon angebracht, wenn der Staat mit dem Geld hantiert, was es auch ausgeben kann.

Die Banken wurden ja eigentlich noch für den Mist den sie verzappft haben belohnt in dem Sie Kohle der Steuerzahler bekommen haben oder sei es nur eine Bürgschaft über zig Milliarden. Aber es hatte gute Gründe, dass die Banken gerettet wurden. Ansonsten hätten wir uns in ein finanzielles Desaster bewegt. Aber die Manager scheinen nichts daraus gelernt zu haben, da sie für kurzfristige Erfolge zu gut entlohnt werden. Versuch das mal einem aus dem Proletariat zu verklickern, dass man durch ein wenig Kohle verschieben einen fetten Bonus erhält. Da steht die Entlohnung für einen der hart körperlich arbeitet zu einem Manager in keinem Verhältnis.

Grüße
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  #28  
Alt 27.10.2009, 10:03
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Zitat:
Zitat von Gülski Beitrag anzeigen
Mal ehrlich, wie kommst du darauf, dass ich mit Unternehmen hauptsächlich die Banken meine? Viel mehr geht es mir um die Mittelschicht. Die können auch nur mit dem Geld arbeiten, was sie zur Verfügung haben. Das trifft nun wahrlich nicht auf den Staat zu. Von daher wäre es schon angebracht, wenn der Staat mit dem Geld hantiert, was es auch ausgeben kann.

Die Banken wurden ja eigentlich noch für den Mist den sie verzappft haben belohnt in dem Sie Kohle der Steuerzahler bekommen haben oder sei es nur eine Bürgschaft über zig Milliarden. Aber es hatte gute Gründe, dass die Banken gerettet wurden. Ansonsten hätten wir uns in ein finanzielles Desaster bewegt. Aber die Manager scheinen nichts daraus gelernt zu haben, da sie für kurzfristige Erfolge zu gut entlohnt werden. Versuch das mal einem aus dem Proletariat zu verklickern, dass man durch ein wenig Kohle verschieben einen fetten Bonus erhält. Da steht die Entlohnung für einen der hart körperlich arbeitet zu einem Manager in keinem Verhältnis.

Grüße
Hast Recht, bin das ganze etwas einseitig angegangen, so dass ich dir Sachen unterstellt habe, die du so gar nicht gemeint hast.

Aber wie sollen die Manager auch was lernen. Die können doch gar nicht anders als sich so zu vehalten wie sie es tun! Schließlich läuft so einfach der Hase in unserem derzeitigen System das nur auf höher, schneller weiter ausgelegt ist. Dieses zum ständigen Wachstum verdammte System läuft doch einfach in eine Sackgasse!
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  #29  
Alt 27.10.2009, 10:13
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Ist wirklich `ne interessante Diskussion hier, denn will ich auch mal


Zitat:
Zitat von John_Worsfold Beitrag anzeigen
Frankreich wird gerne herangezogen, hat aber noch schlimmere finanzielle Probleme als Deutschland. Und gegenüber den arbeitsfernen Schichten in den Pariser Vorstädten ist Klein-Istanbul in Köln auch noch weit enfernt. Spanien hat eine Arbeitslosenquote von 17,4% (!). Leider wird - siehe Post - der Mindestlohn auch gerne dazu genutzt, bislang höher bezahlte Jobs niedriger zu entlohnen. Ob das der Sinn und Zweck ist?
Die Arbeitslosenquote ist in Deutschland nur deshalb so "niedrig, weil fast nirgendwo so viel herumgetrickst wird wie bei uns.In meinen Augen müsste man z.B. alle "Aufstocker", also die jenigen die neben ihrem Lohn noch Hartz IV-Leistungen erhalten mit zu den Arbeitslosen zählen, dann sähe es ganz, ganz übel aus.

Gerade für klein- und mittelständische Unternehmen ist dass Kombi-Lohn-Modell ein krasser Wettbewerbsnachteil.In der Regel sind es nämlich die "Großen", wie z.B. Lidl,Schlecker oder Kik die es massiv ausnutzen, dass der Staat einen Teil des Lohns übernimmt wenn sie Dumpinglöhne zahlen.Ein kleines Unternehmen lebt sehr stark von der motivation der Mitarbeiter und wagt es daher seltener die Löhne ins Sittendwidrige zu drücken.

Es ist absolut kontraproduktiv wenn der Staat Unternehmen die Hungerlöhne zahlen auch noch unterstützt und so Wettbewerber krass benachteiligt die orgendlich bezahlen.So argumentiert übrigens z.B. der Trigema-Chef Grupp und der ist bekanntlich Unternehmer.
Ein Mindestlohn würde einen faireren Wettbewerb schaffen und nicht wie bisher die schwarzen schafe auch noch belohnen

Zitat:
Zitat von John_Worsfold Beitrag anzeigen
Die Frage müssen sich vor allen Dingen die Leute fragen, die dort eine Jeans für 1,99 Euro kaufen und sich wundern, daß der Verkäufer einen Lohn von 3,99 Euro hat.
Naja, wer nichts verdient muss halt bei Kik einkaufen gehen
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Geändert von TobiTorhagel (27.10.2009 um 10:15 Uhr).
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  #30  
Alt 27.10.2009, 10:30
Benutzerbild von Laixotic
Laixotic Laixotic ist offline
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Der Politiker Beruf lohnt sich insofern, dass man nach seiner politischen Karriere in zahlreichen Unternehmen als Berater tätig wird, Gas-Gerd (Gazprom), Joschka Fischer (BMW?) sind nur 2 Beispiele. In den USA beginnt die eigentliche (finanzielle) Karriere von Präsidenten erst nach deren Amtszeit.

Zitat:
Zitat von Ppkcp Beitrag anzeigen
Scheint so als wenn dir die seid geraumer Zeit grasierende Finanzkrise bereits wieder aus dem Gedächtnis entschwunden ist! Da hat man ja mal sehr gut gesehen wie gut die Unternehmen geführt werden. Da hat auch nix anderes als Gier und Überhbelichkeit geherrscht! Die Manager wollten dicke Boni absahnen und haben sich dadurch zu den aberwitzigsten Methoden verleiten lassen, nur um dann irgendwann sowas von auf die Schnauze zu fallen, dass unser gesamtes Finanzsystem kurz vor dem Koller stand!
Nun ja, es müssen ja keine Unternehmer aus dem Finanzsektor sein. Beispielsweise halte ich Manager von Mittelständischen Unternehmen (insbesondere die in einer Nische auf dem Weltmarkt agieren) für deutlich geeigneter als die sogenannten Top-Manager, die sich auf ein Heer von Beratern verlassen um ihre eigenen Standpunkte zu vertreten.

Zitat:
Zitat von Ppkcp Beitrag anzeigen
Mir kribbelt es immer so sonderbar in den Fingern, wenn ich solche Vergleiche lese. Sehe schon was du damit sagen willst, aber finde es dennoch äußerst fraglich zwei völlig verschiedenen Parteien - die ganz andere Ziele verfolgen - miteinander zuvergleichen. Sie mögen in dem von dir genannten Punkt sicherlich gewisse Gemeinsamkeiten aufweisen, aber dennoch finde ich, dass ein Vergleich in dieser Art völlig unmöglich ist! In Bezug auf die NSDAP schwingen halt einfach die ganzen krass negativen Dinge mit (Genozid, völlig krankes Menschen und Völkerbild, Konzentrationslager und Gaskammern), die es eigentlich unmöglich machen da noch konstruktiv zu argumentieren. Es sind diese Totschlagagumente, die einfach nur diffamieren und jegliche Chance einer sachlichen Diskussion zunichte machen.
Sehe ich genauso wie du, der Populismus ist m.E. die einzige Gemeinsamkeit. Die Ziele und die Mittel zur Zielerreichung sind nicht vergleichbar.

Zitat:
Zitat von Ppkcp Beitrag anzeigen
Die Methoden der Linken sind auf keinen Fall immer gut, aber dennoch zielen die auf eine sozialere und gerechtere Welt ab, in der auch die Leistungsschwachen ein etwas besseres Leben führen können. Ob das alles bezahlbar ist, ist mal dahingestellt, aber ich brauche mir nur die Vorhaben unserer neuen Bundesregierung anzusehen und sehe, dass die da auch nur Scheisse und Klientelpolitik auf Pump machen!
Das Problem der Linken (v.a. der Bundesverband) ist ihre Sozialistische Romantik, das festhalten an ihren Utopien. Leider lassen einige den für die Politik notwendigen Pragmatismus vermissen.

btw: Schöner, sachlicher Thread. Grüße aus dem virtuellen Norwegen

edit:
Zitat:
Zitat von TobiTorhagel Beitrag anzeigen
Die Arbeitslosenquote ist in Deutschland nur deshalb so "niedrig, weil fast nirgendwo so viel herumgetrickst wird wie bei uns.In meinen Augen müsste man z.B. alle "Aufstocker", also die jenigen die neben ihrem Lohn noch Hartz IV-Leistungen erhalten mit zu den Arbeitslosen zählen, dann sähe es ganz, ganz übel aus.

Gerade für klein- und mittelständische Unternehmen ist dass Kombi-Lohn-Modell ein krasser Wettbewerbsnachteil.In der Regel sind es nämlich die "Großen", wie z.B. Lidl,Schlecker oder Kik die es massiv ausnutzen, dass der Staat einen Teil des Lohns übernimmt wenn sie Dumpinglöhne zahlen.Ein kleines Unternehmen lebt sehr stark von der motivation der Mitarbeiter und wagt es daher seltener die Löhne ins Sittendwidrige zu drücken.

Es ist absolut kontraproduktiv wenn der Staat Unternehmen die Hungerlöhne zahlen auch noch unterstützt und so Wettbewerber krass benachteiligt die orgendlich bezahlen.So argumentiert übrigens z.B. der Trigema-Chef Grupp und der ist bekanntlich Unternehmer.
Ein Mindestlohn würde einen faireren Wettbewerb schaffen und nicht wie bisher die schwarzen schafe auch noch belohnen
Gestern gab es einen sehr interessanten Beitrag in der ARD (21h) über das Kurzarbeitergeld.
http://programm.daserste.de/pages/Re...mi8uIUOA%3d%3d
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THE OTHER FINAL

... ... ... TED ... ... ...

Es ist nicht immer alles wahr, was stimmt. Stefan Wessels

Geändert von Laixotic (27.10.2009 um 12:00 Uhr).
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